Die Grundschuld muss nicht gelöscht werden

6. Oktober 2017
Admin02

Für einen Immobilienkredit verlangen Banken generell eine „Grundschuld“ als besondere Sicherheit. Bei vollständiger Rückzahlung des Geldes kann sie gelöscht werden. Die sogenannte Löschungsbewilligung verpflichtet die Bank, nach Kreditrückzahlung auf die Grundschuld zu verzichten. Mit diesem Dokument kann der Immobilieneigentümer zum Grundbuch-Amt gehen und den Eintrag entfernen lassen. Dafür können bei einer Grundschuld i.H.v. 100.000 Euro rund 300 Euro an Notar- und Amtskosten entstehen. Die Grundschuld kann aber auch bestehen bleiben, und zwar „auf Vorrat“. Immobilieneigentümer können so den Schuldtitel bei weiteren Anschaffungen nutzen und so Geld sparen. Während eine Neu-Eintragung insgesamt rund 1000 Euro kostet, würde eine Weiternutzung der alten Grundschuld 250 Euro betragen. Bei einer Weiternutzung wird die alte Grundschuld an den neuen Kreditgeber abgetreten, also sozusagen umgeschrieben.

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