Erfahrungen & Bewertungen zu REAL HOUSE Immobilien e.K.

Was bei der Schneeräumung zu beachten ist

24. November 2015
Admin02

Kälte, Schnee und Eis gehören im Winter zum Alltag. Sobald der erste Schnee fällt, müssen sich Immobilieneigentümer Gedanken um mögliche Gefahren machen, die durch die Witterung entstehen können. Es muss gestreut werden. Offiziell sind Kommunen für diese Tätigkeit zuständig. Aber aufgrund fehlender Kapazitäten, wird diese Aufgabe meist den Anliegern übertragen. Das heißt, Schneeräumung und Streuung der angrenzenden Gehwege sind vom Hauseigentümer zu verrichten. Sollte der Räumungspflicht nicht nachgegangen werden, muss man mit Bußgeldern rechnen, auch wenn die Schneeräumung nicht sachgemäß geschieht.

Empfehlenswert, ist es sich über die örtlichen Regelungen zu informieren. Meist reicht es schon, die lokale Satzung zum Winterdienst oder Straßenreinigung zur Rate zu ziehen. Darin werden nicht nur die genauen Zuständigkeitsbereiche von Kommune und Anliegern abgegrenzt, sondern auch Detailfragen geklärt beispielsweise die nach der Breite, auf der die Wege gesichert werden sollen.
Möglichkeiten der Pflichtübertragung auf Mieter

In Mietshäusern ist es dem Eigentümer gestattet, die Bewohner des Hauses für die Sicherung in die Pflicht zu nehmen. Vorausgesetzt es wurde im Mietvertrag ausdrücklich festgelegt. Eine andere Option wäre, dass die Pflichten in der Hausordnung festgelegt werden, wobei diese dann aber entweder im Mietvertragstext enthalten sein oder beigelegt werden muss. Sollte die Hausordnung erst nach Vertragsabschluss einsehbar sein, muss der Mieter sich daran nicht halten. Sollte man als Alternative einen professionellen Winterdienst einstellen, bleibt man als Eigentümer dennoch in der Kontrollpflicht und muss gegeben falls nachbessern.
Wege müssen dauerhaft gesichert werden – einmal Streuen reicht nicht

Das es am Tag mehrfach schneit oder sich Eis bildet, kommt im Winter häufiger vor. Was vielen Immobilienbesitzer nicht bewusst ist, dass sich die Räum- und Streupflicht auf den ganzen Tag erstreckt. Das heißt, wochentags muss in der Regel zwischen 07.00 und 20.00 Uhr unter Umständen mehrmals geräumt oder gestreut werden.

Sollte es kontinuierlich schneien, darf man mit dem Streu- und Räumungsarbeiten darauf warten, dass sich die Witterungsverhältnisse verbessern. Im Streitfall, müssen die Anlieger das Gericht davon überzeugen, dass das Streuen oder Schneeschippen zum fraglichen Zeitpunkt vollkommen sinnlos war.

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